Friedensforschung mit der Maus

Friedensforschung mit der Maus

Freitag, 8. April 2016

Mao

Erinnerung an Mao Zedong (Mao Tse Tung) in einer Internet-Liste der 21 schrecklichsten Leute, die je existiert haben. (Die Liste enthaelt auch US Praesidenten).

Mao Zedong was dictator of China from 1943 to 1976, where he presided over the deaths of approximately 70 million people. In the process of creating his communist ideal, he created the greatest famine and genocide in history.
http://whatzbuzzing.com/the-13-most-disgracfully-evil-people-to-ever-exist/5/




Jung Chang, Jon Halliday – Mao.

Das Leben eines Mannes. Das Schicksal eines Volkes

... Selbst nachdem Mao am 1. Oktober 1949 auf dem Platz des himmlischen Friedens in Beijing die Volksrepublik China ausgerufen hat, war seine Macht keineswegs zementiert. Um sich selbst in Sicherheit zu wiegen, war er bemüht, die Bevölkerung durch anhaltenden Terror zu unterdrücken und seine politischen Gegner zu verleumden und entmachten. Zu den von ihm angestoßenen Bewegungen zählen vor allem die „Hundert-Blumen-Bewegung“, der „Große Sprung nach vorn“ sowie die Kulturrevolution.
In zunehmendem Maße wurde während dieser Jahre der Personenkult um den „Großen Vorsitzenden“ intensiviert und Mao über jegliche Kritik erhaben gemacht. So hat denn auch niemand der Bevölkerung es gewagt, während der langen Jahre der Hungernot 1958 bis 1962 während des „Großen Sprungs nach vorn“ Unmut zu äußern aus Angst vor Folter und Tod. So ist denn auch aufgrund des im Folgenden noch intensivierten Personenkults kaum bekannt geworden, dass Mao einen traurigen Rekord aufgestellt hat: er ist das Staatsoberhaupt, welches während Friedenszeiten die meisten Menschen auf dem Gewissen hat. Allein durch die erwähnte Hungersnot verloren geschätzte 30 Millionen Menschen ihr Leben, weitere 7 Millionen starben durch den Terror der Kulturrevolution, welcher anfänglich durch die Roten Garden verbreitet wurde. Schätzungen für den gesamten Zeitraum von Maos Regentschaft belaufen sich auf bis zu 76 Millionen Tote. Zum Vergleich: während des Zweiten Weltkriegs verloren „nur“ circa 55 bis 60 Millionen Menschen ihr Leben!
 
https://buecherzeit.wordpress.com/2009/03/10/jung-chang-jon-halliday-%E2%80%93-mao-das-leben-eines-mannes-das-schicksal-eines-volkes/




Konkurrenz der Diktatoren
Neue Erkenntnisse über die Beziehungen von Stalin und Mao


Als Stalin und Mao im Winter 1949/50 in Moskau zusammentrafen, um über die Bedingungen einer sowjetisch-chinesischen Allianz zu verhandeln, fanden die Gespräche in einer angespannten Atmosphäre statt. Die beiden trafen nur dieses eine Mal persönlich zusammen und betrachteten einander mit Mißtrauen. Stalin sah den chinesischen Revolutionär als ideologisch ungefestigten "Partisanenführer", der noch nicht einmal Marxens "Kapital" gelesen hatte und dem ein ähnlicher "Verrat" an der Sowjetunion zuzutrauen war wie dem abtrünnigen Tito in Jugoslawien. Aus Maos Sicht war das Verhältnis zu Stalin dadurch belastet, daß dieser noch bis 1941 einen innerparteilichen Konkurrenten Maos als Kopf der Kommunistischen Partei Chinas favorisiert hatte und daß die Sowjetunion 1945 einen Bündnisvertrag mit den Bürgerkriegsgegnern der chinesischen Kommunisten geschlossen hatte.

Die Verhandlungen zwischen Stalin und Mao sind bis in die Details von dem Historiker Dieter Heinzig rekonstruiert worden (Die Sowjetunion und das kommunistische China 1945-1950. Der beschwerliche Weg zum Bündnis, Baden-Baden 1998). Heinzig wertet akribisch eine Unmenge von neu zugänglichen sowjetischen und chinesischen Quellen aus und zerpflückt reihenweise fehlerhafte Darstellungen und Anekdoten aus der russischen und chinesischen Memoirenliteratur, die auch in vielen westlichen Werken immer wieder als zutreffend wiedergegeben wurden. ...

Bot aber Mao tatsächlich Stalin die Stirn und schlug konsequent einen eigenständigen chinesischen Weg ein? Die neuen Quellen machen deutlich, daß Stalin bis zu seinem Tod 1953 maßgeblichen Einfluß auf Mao und die Politik der chinesischen Kommunisten ausübte - von Detailfragen der Parteiorganisation und der Staatsverfassung bis hin zu Militäroperationen der chinesischen "Freiwilligenarmee" im Koreakrieg. Die in Oregon lehrende chinesische Politikwissenschaftlerin Li Hua-yu kommt zu dem Schluß, daß Mao zu Lebzeiten Stalins dessen politischen Empfehlungen fast ausnahmslos folgte und Stalins Rolle als Führer der Weltrevolution widerwillig, aber letztlich ohne offenen Widerspruch akzeptierte (Li Hua-yu, "The Political Stalinization of China", in: Journal of Cold War Studies, Bd. 3, Heft 2, 2001).

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geisteswissenschaften/konkurrenz-der-diktatoren-1117520.html

Sonntag, 3. April 2016

Widerstand in Hitlers Wehrmacht: Unterminierte die Forderung nach bedingungsloser Kapitulation ihre Wirkungsmöglichkeiten?


Viele Amerikaner erfuhren erst durch den Film Valkyrie mit Tom Cruise, dass es überhaupt einen deutschen Widerstand gegen Hitler gegeben hatte.

Obwohl die Strategie der "bedingungslosen Kapitulation" und der damit verbundenen Flächenbombardierungen überwiegend als die einzig mögliche gesehen wurde und wird, gab und gibt es auch Stimmen, die dies hinterfragen. Dabei spielt besonders die Überlegung eine Rolle, dass ein wachsender Widerstand von innen heraus, dessen Spitze im Attentat vom 20. Juli 1944 sichtbar wurde, aufgrund der Forderung nach "bedingungsloser Kapitulation" und dem davon ausgelösten Gefühl der totalen Aussichtslosigkeit im Falle einer Niederlage keine breitere Unterstützung innerhalb der Wehrmacht und in der Bevölkerung finden konnte.

Von Interesse ist das Thema nicht nur aus historischer Sicht, sondern auch im Hinblick auf heutigen Entscheidungen, z.B. im Kampf gegen islamistische Terrorgruppen. Welche Auswirkungen haben Luftangriffe, die auch die Zivilbevölkerung treffen, auf die Loyalitäten der Bewohner einer Region; wie wird Widerstand in der Bevölkerung gestärkt oder geschwächt?


Quellen zu diesem Thema u.a.:

David T. Zabecki - 1999
Unconditional surrender (q.v.) remains one of die war's more controversial policies. It was born of Roosevelt's concern that Stalin was losing confidence in the alliance in 1942. ... Therefore, he announced the doctrine of unconditional surrender at die Casablanca Conference, and Churchill reluctantly agreed.


Die Nationalbibliothek von Neuseeland hat eine Sammlung bemerkenswerter Titel zum Thema Anti-Nazi-Widerstand; darunter auch zu der Frage, welche Auswirkungen die Forderung nach bedingungsloser Kapitulation auf die Wirkungsmöglichkeiten des deutschen Widerstands hatte:

 
 
wird fortgesetzt

Freitag, 1. April 2016

Der Islam-/ Nazi-Vergleich


Zu Recht auf die Schippe genommen im amerikanischen Aeqivalent der Heute Show, der Daily Show: das Gleichsetzen des Islam mit Nazi-Deutschland und die daraus abgeleitete Aufforderung zum "Krieg gegen den Islam".
https://www.youtube.com/watch?v=hv-ZwM4QO_k
ab ca. 04:25 ("bring out the Nazi comparisons")


Invoking Nazis, Marco Rubio Hits Hillary Clinton for Not Saying U.S. Is at War With ‘Radical Islam’

NYT, Nov. 15, 2015

Senator Marco Rubio of Florida, arguing that the United States is “at war with radical Islam,” sharply criticized Hillary Rodham Clinton for declining to characterize the perpetrators of the Paris attacks in that way, invoking Nazi Germany to make his point.
“That would be like saying we weren’t at war with Nazis, because we were afraid to offend some Germans who may have been members of the Nazi Party but weren’t violent themselves,” Mr. Rubio said Sunday on ABC’s “This Week.”
At the Democratic debate on Saturday night, Mrs. Clinton said she was wary of “painting with too broad a brush” while describing Muslims and terrorism.
“I don’t think we’re at war with all Muslims,” she said. “I think we’re at war with jihadists. We are at war with violent extremism. We are at war with people who use their religion for purposes of power and oppression.”
 
Republican presidential candidates have repeatedly condemned Democrats like Mrs. Clinton for their reluctance to use the term “radical Islam” in describing how they would respond to the violence wrought by ISIS.
“As Hillary Clinton said last night, we are at war with radical jihadist terrorism, not an entire religion,” Brian Fallon, a Clinton campaign spokesman, said in an email Sunday. “The Republicans are focused on a phrase because they have no real strategy to confront the terrorist threat we face.”
Mr. Rubio on Sunday also called for the invocation of Article 5 of the North Atlantic Treaty, which declares an attack on one member of NATO as an attack on all.

http://www.nytimes.com/politics/first-draft/2015/11/15/invoking-nazis-marco-rubio-hits-hillary-clinton-for-not-saying-u-s-at-war-with-radical-islam/?_r=0


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ShortNews, 13.05.13

Der Islamkritiker Michael Stürzenberger hatte bei einer Kundgebung mit einem Plakat, auf dem Heinrich Himmler abgebildet war, beweisen wollen, dass zwischen dem Islam und den Nationalsozialisten eine große Gemeinsamkeit bestehe.

Wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen kam Stürzenberger nun vor Gericht, wurde jedoch freigesprochen, weil das Himmler-Bild nicht "ikonenhaft" dargestellt wurde und zudem kein Hakenkreuz auf der SS-Uniform zu sehen gewesen sei.

Der Aktivist nutzte den Gerichtssaal in München nach seinem Freispruch prompt als politische Bühne, wurde aber von dem Richter ermahnt: Stürzenberger bewege sich auf "sehr dünnem Eis".

http://shortnews.de/id/1026144/islam-mit-nazi-gleichgesetzt-islamkritiker-kommt-vor-gericht-straffrei-davon

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Der Islam-/ Nazi-Vergleich spielte auch im Vorfeld der Ermordung (1995) des damaligen israelischen Ministerpraesidenten Jitzchak Rabin, der sich fuer eine friedliche Loesung des Konflikts mit den Palaestinenern einsetzte, eine Rolle.
Leah Rabin berichtete in ihrer Biographie über Anfeindungen, die sie und ihr Mann durchmachen mussten:
„Auf einer Demonstration in Jerusalem einen Monat zuvor hielt Benjamin Netanjahu am Zionsplatz eine Rede, während irgendjemand ganz in seiner Nähe ein Bild, das Jitzchak in Naziuniform zeigte, vor einer laufenden Fernsehkamera hin- und herschwenkte. ... Schon Monate zuvor waren in der Öffentlichkeit die ersten Poster aufgetaucht, die Jitzchak als Verräter und Mörder brandmarkten. Sie hingen an jeder Straßenecke, an Leitungsmasten, Pfosten und an Laternenpfählen. Fotomontagen zeigten Jitzchak mit der kufiyah, dem arabischen Kopftuch."

Zitiert auf
http://zettelmaus.blogspot.com/2015/10/vor-20-jahren-jitzchak-rabin-bezahlt.html


Dienstag, 29. März 2016

Jemen: Bomben und Hunger

Erschuetterndes Foto eines 5 Monate alten Saeuglings, Udai Faisal, kurz vor seinem Hungertod
Udai wurde in einer Bombennacht geboren. Der Milchfluss der Mutter versiegte nach 20 Tagen. Hunger ist eine der schrecklichsten Konsequenzen des Jemen-Konflikts. Ein neuer Bericht von UNICEF gibt einen Einblick in die Situation der Kinder.

In this Tuesday, March 22, 2016 photo, infant Udai Faisal, who is suffering from acute malnutrition, is hospitalized at Al-Sabeen Hospital in Sanaa, Yemen. Udai died on March 24. Hunger has been the most horrific consequence of Yemen’s conflict and has spiraled since Saudi Arabia and its allies, backed by the U.S., launched a campaign of airstrikes and a naval blockade a year ago.
https://www.washingtonpost.com/world/middle_east/an-infants-5-month-life-points-to-hungers-spread-in-yemen/2016/03/29/0a88d766-f575-11e5-958d-d038dac6e718_story.html

Seit einem Jahr wird Jemen von Saudi-Arabien bombardiert und mit einer Seeblockade von Lieferungen aller Art abgeschnitten.
Dies wird von den USA und ihren Verbuendeten als Zeichen der Beteiligung Saudi-Arabiens am Kampf gegen den Terror anerkannt.


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Israeli / Saudi Arabia Tactical Nuclear Strike on Yemen (Neutron Bomb)
Published on 25 May 2015
Israeli / Saudi Arabia Tactical Nuclear Strike on Yemen2 stage dual warhead ! Bunker Buster Weapon ! A nuclear bunker buster, also known as an Deep Earth-Penetrating Weapon (EPW) First blast is the first stage blasting the surface layer and second blast (a few second later is the Main Charge detonating deep under the ground.
https://www.youtube.com/watch?v=OTE_Eshm2xw



UK-made bomb 'destroyed Yemen factory'

25 March 2016
The BBC has seen evidence that suggests a Saudi-led coalition battling the Houthi rebel movement in Yemen used a British-made bomb when it destroyed a ceramics factory in the town of Matnah on 23 September 2015, killing a civilian and injuring others.
The owner of the business showed Orla Guerin what he said was shrapnel from the bomb, which is believed to have been produced in the UK by GEC-Marconi Dynamics.
The British government said the UK took its arms export responsibilities very seriously.
http://www.bbc.com/news/world-middle-east-35898999



Indiscriminate Weapon Used in Residential Areas
 
(Beirut) – Saudi Arabia-led coalition forces airdropped cluster bombs on residential neighborhoods in Yemen’s capital, Sanaa, early on January 6, 2016. It is not yet clear whether the attacks caused civilian casualties, but the inherently indiscriminate nature of cluster munitions makes such attacks serious violations of the laws of war. The deliberate or reckless use of cluster munitions in populated areas amounts to a war crime.
 
“The coalition’s repeated use of cluster bombs in the middle of a crowded city suggests an intent to harm civilians, which is a war crime,” said Steve Goose, arms director at Human Rights Watch. “These outrageous attacks show that the coalition seems less concerned than ever about sparing civilians from war’s horrors.”
 

Sonntag, 27. März 2016

Ostersonntag: Terroranschlag in Pakistan

Pakistan: Taliban bekennen sich zu Anschlag
In einem Park in Lahore im Osten Pakistans sind bei einer Explosion mehr als 70 Menschen getötet worden. Unter den Opfern sind viele Frauen und Kinder.
 
Die pakistanischen Taliban haben sich zu dem Anschlag auf Christen in einem Park von Lahore bekannt. "Wir haben das Attentat von Lahore begangen, weil Christen unser Ziel sind", sagte der Sprecher Ehsanullah Ehsan der radikalen Taliban-Gruppierung Jamaat-ul-Ahrar. Seine Gruppe plane weitere Anschläge, auch gegen Schulen und Universitäten.
Bei einer Bombenexplosion waren mindestens 70 Menschen getötet worden, die meisten davon Frauen und Kinder. Mehrere Hundert Menschen wurden teils schwer verletzt. Viele seien so schwer verwundet, dass die Zahl der Toten noch steigen könne, sagte ein Sprecher des Regierungschefs der Provinz Punjab. Es war der dritte Bombenanschlag in Pakistan in diesem Jahr.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-03/lahore-pakistan-explosion-selbstmordanschlag-bombe-park


Suicide Bomber Kills Dozens in Pakistan During Easter Celebration
By Brianna Provenzano
March 27, 2016

Update: Jamaat-ul-Ahrar, a faction of the Taliban, has claimed responsibility for the attack. A spokesman for the militant group told the Associated Press that the suicide bombing deliberately targeted the Christian community, and said that more attacks would follow.
An explosion in Lahore, Pakistan has killed at least 60 people, and the death toll is still climbing.
Rescue officials said that at least 300 others were injured in what is thought to be a suicide bombing, which took place as Christian families gathered to celebrate Easter in Gulshan Iqbal Park. Reuters reports that most of the victims appear to be women and children.
Large crowds had gathered to picnic in the park, which features sprawling lawns and and a boating lake. According to a local police chief, the blast took place near a set of children's amusement rides just as many families were beginning to head home. ...
The severity and frequency of attacks on Pakistan's religious minority has been a problem for years, with the country currently facing a Taliban insurgency along its border with neighboring Afghanistan.
http://news.yahoo.com/suicide-bomber-kills-dozens-pakistan-173300043.html

 
Jamaat-ul-Ahrar is a militant Islamist group that split away from the Tehrik-i-Taliban Pakistan in August 2014. Although some media outlets reported that the group had pledged allegiance to ISIS, it had merely voiced support for the group. In March 2015, the group's spokesman announced that it was rejoining the Pakistani Taliban.
In September 2014, Tehrik-i-Taliban Pakistan chief Mullah Fazlullah ousted Mohmand Agency chief Omar Khalid Khorasani (former leader of Ahrar-ul-Hind). Omar Khalid Khorasani and his associates in Mohmand Agency had accused the TTP leadership of deviating from the TTP ideology, leading to the formation of splinter group TTP Jamaat-ul-Ahrar.
The Tehrik-i-Taliban Pakistan was effectively divided into two factions. The original TTP is headed by Maulana Fazlullah, who was elected in November 2013 following the killing of ex-chief Hakimullah Mehsud in a U.S. drone strike. In February 2014, Ahrar-ul-Hind, headed by Maulana Umar Qasmi (former leader in the Lashkar-e-Jhangvi) was formed after TTP opened peace talks with the Pakistani government. It later merged into Jamaat-ul-Ahrar, a second splinter group that broke away from Tehreek-i-Taliban in Pakistan on 4 September 2014, and named Omar Khalid Khorasani as its commander. ...
The group had announced they would no longer recognize or obey Mullah Fazlullah as their Emir. ...
Omar Khalid Khorasani (aka Abdul Wali)- previously led a faction called Ahrar-ul-Hind, which claimed several attacks during a ceasefire period between the government and Taliban earlier this year, including an attack on an Islamabad court complex that killed 12 people. He is also one of the founding members of the TTP and is a former journalist from Mohmand agency. ...
On 2 November 2014, Jamaat-ul-Ahrar spokesman Ehsanullah Ehsan claimed responsibility for the Wagah border attack in a telephone call to Dawn from Afghanistan. "Some other groups have claimed responsibility of this attack, but these claims are baseless. We will soon release the video of this attack," he said. "This attack is revenge for the killing of innocent people in North Waziristan." ...
On 27 March 2016, a spokesman for Taliban splinter group Tehreek-e-Taliban Pakistan Jamaatul Ahrar says: 'We proudly take responsibility for the suicide attack in a park in Lahore. Members of the Christian community who were celebrating Easter today were our prime target' but that 'we didn't want to kill women and children. Our target were male members of the Christian community' ...
 
 
 
Life in Mohmand Agency, former home of terrorist leader Omar Khalid Khorasani
 
Afzal Khan Mohmand: ... On one side Mohmand Agency is facing the problem of lack of facilities in health and education sector. But on the other side this area is rich in natural resources. These are chromite, white marble and iron minerals in a huge quantity.
For this the FSSP (Agency development officer Mehtab-ub-din) said; Agency development officer Mehtab-ub-din: In this area there is much more capacity for development. I would request to the donor agencies that they should try to make this area develop then peace will be promoted automatically.
Afzal Khan Mohmand: ... The most popular and historic market of Mohmand Agency is Mian Monday which has a great importance in the trade of Pakistan, Afghanistan and Central Asia. At the time of Afghan revolution this market was the largest center of guns. Thousands of people are associated with Pak-Afghan trade and this market. But due to militancy this market has lost its luster and elegance.
Respondent: In the past we had our own business but now we are working as a laborer. Due to militancy the business of the people affected badly.
 
 


PAKISTAN ZINDABAD
Pakistan has the worlds largest illegal gun market....no wonder its the hub of terrorism.....This is not to insult the entire nation of Pakistan but it is to insult those people who bring shame upon Pakistan and its true noble citizens......
Time : 8:02
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By : Hania
 
     

Dienstag, 22. Dezember 2015

"Das Wichtigste war ja die Sicherheit"


Der brasilianische Autor Louis Fernando Verissimo hat in einer seiner Kurzgeschichten das Phänomen der "Gated Communities", der eingezäunten Wohnenklaven, sehr treffend beleuchtet.

Seine Glosse bringt auf den Punkt, dass die Qualität des Lebens auch für die Wohlhabenden verloren geht, wenn sie alle Energie darauf setzen, in einer Welt extremer Ungleichheit abgeschottete Enklaven zu bewahren - und schließlich nur noch der Gedanke "Sicherheit" alles dominiert.



Sicherheit (Segurança)
===============

von Louis Fernando Verissimo

Übersetzung aus dem brasilianischen Portugiesisch: privat.
Genehmigung des Autors ist angefragt.

Originaltext im Internet z.B. auf
http://charlezine.com.br/seguranca-luis-fernando-verissimo/

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Das entscheidende Verkaufsargument der Wohnanlage war ihre Sicherheit. Die Häuser waren schön, wie auch die Gärten, die Grünflächen, die Swimming Pools; aber vor allem bot die Anlage Sicherheit. Sie  war  umgeben von einer hohen Mauer. Es gab eine Einlasspforte mit Wachen, die jede Bewegung  mit Videokameras kontrollierten. In die Anlage wurden nur die Einwohner selbst hineingelassen, und Besucher mit einer Besuchermarke, die nach gründlichster  Identitätsprüfung ausgehändigt worden war.

Aber die Überfälle blieben trotzdem nicht aus. Einbrecher kletterten über die Mauer und überfielen die Häuser.

Die Bewohner beschlossen, Wachtürme entlang der Mauer zu errichten, an allen vier Ecken. Die Kontrollen an der Eingangspforte wurden verschärft. Jetzt wurden nicht nur die Besucher mit Marken ausgestattet. Sondern auch die Eigentümer und ihre Familien. Niemand kam durch die Pforte ohne von den Wachen identifziert zu werden. Weder Opas, Omas  noch Babys.

Aber die Überfälle gingen weiter.

Man beschloss, die Mauern durch elektrische Zäune abzusichern. Es gab Proteste, aber schließlich stimmten alle zu. Das wichtigste war ja die Sicherheit. Jeder, der die Hochspannungsleitungen oberhalb der Mauer berührte, würde sofort getötet, oder zumindest von einem Batallion Wächter entdeckt werden, die angewiesen waren, ohne Zögern von der Schusswaffe Gebrauch zu machen.

Aber die Überfälle gingen weiter.

Gitter vor die Fenster in allen Häusern. Das war die Lösung. Auch wenn die Einbrecher die hohen Mauern überwanden, und die Hochspannungszäune, und die Hunde, und den zweiten Schutzring aus Stacheldraht, der innerhalb der Anlage errichtet worden war, würden sie nicht in die Häuser gelangen. Alle Fenster wurden vergittert.

Aber die Überfälle gingen weiter.

Es erging ein Appell an  die Bewohner, möglichst wenig auszugehen. Zwei Verbrecher waren in die Wohnanlage eingedrungen, indem sie sich auf der Rückbank des Autos eines Bewohners versteckt hatten, und ihn mit gezogenem Revolver gezwungen hatten, sie in die Anlage einzuschleusen.  Sie überfielen das Haus, und flohen dann in dem gestohlenen Auto mit gestohlenen Besuchermarken. Zusätzlich zu den Eingangskontrollen, ging man jetzt dazu über, auch die Ausgänge rigoros zu überwachen. Auslass nur nach einer gründlichen Prüfung der Identifikationsmarken, und mit der Autorisierung durch  die Wachen, die sich weder auf gute Worte noch auf Bestechungsversuche einließen.

Aber die Überfälle gingen weiter.

Die Wache wurde verstärkt.

Ein dritter Schutzring wurde eingerichtet. Die wohlhabendsten Familen mit dem wertvollsten Eigentum  zogen um in eine sogenannte Hochsicherheitszone.

Schließlich griff man zu einer extremen Maßnahme. Niemand darf die Wohnanlage betreten. NIemand. Besuche nur in einem von der Wache zugewiesenen Raum, unter strengster Aufsicht und nur für kurze Zeit.

Und niemand darf raus.

Jetzt ist die Sicherheit vollständig. Es hat keine Überfälle mehr gegeben. Niemand braucht sich mehr um sein Eigentum zu sorgen. Die Einbrecher, die an der Straße vorbeigehen, können nur einen kurzen Blick durch die große eiserne Eingangspforte werfen, und vielleicht den einen oder anderen Bewohner entdecken, der sich an den Gittern seines Hauses festklammert und dabei wehmütig zur Straße hinausschaut. 

Aber jetzt ist ein anderes Problem entstanden.

Die Fluchtversuche. Immer wieder gibt es Bewohner der Anlage, die in irgend einer Weise versuchen, in die Freiheit zu gelangen.

Die Wache ist angewiesen worden, resolut vorzugehen.


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Besinnliche Feiertage,
Frohe Weihnachten!

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Reiche sterben vor Angst, Arme vor Hunger

SPIEGEL-Redakteur Walter Tauber über Kriminalität und Klassenjustiz in Brasiliens Traumstadt Rio de Janeiro

29.0.2008

...  Die Oberschicht klagt lauthals über das "schmutzige Volk", das ihre einst schmucken Viertel unsicher mache. Die Inhaberin einer Boutique in Ipanema protestierte gegen eine Bushaltestelle, an der "diese Menschen aus der Nordzone direkt vor dem Geschäft" abgeladen würden.

Wer es sich leisten kann, zieht in eine geschlossene Villensiedlung oder in ein modernes Apartmenthochhaus, hinter hohe Mauern, mit bewaffneten Wachen und bissigen Hunden. "Das Kalkutta-Syndrom ist einfach", sagt Ribeiro, "Reiche sterben vor Angst, eingeschlossen in ihren selbst errichteten KZs. Arme sterben vor Hunger."

Gewalt lauert überall. "Die Armen wachen jeden Tag auf, ohne zu wissen, woher sie die Nahrung für ihre Kinder bekommen können", sagt ein Justizbeamter, "da bricht oft spontan Aggression aus." Wie auf Knopfdruck wird aus ruhigen, von der Arbeit erschöpften Menschen blitzartig ein wütender Pöbel, der den Bahnhof in Brand steckt, weil sich der Zug verspätet.

Vergebens sucht Justizminister Paulo Brossard nach linken Hintermännern, wenn sich banale Protestdemonstrationen plötzlich zu Gewaltexplosionen steigern. Dutzende Busse gehen dann in der Avenida Rio Branco in Flammen auf.

Es sind Fieberanfälle einer kranken Gesellschaft. Aber das Leiden ist kompliziert, die einfache Diagnose "Armut erzeugt Gewalt" reicht als Erklärung nicht aus.

Denn die Ausbrüche fallen ja gerade auf, weil sie Ausnahme sind - nicht jeden Tag stehen Soldaten mit Helm und Gewehr am Bahnhof. Gerade die schier grenzenlose Leidensfähigkeit der Menschen erstaunt an diesem brasilianischen Kalkutta-Syndrom. Noch hungern weitaus die meisten, ohne zu stehlen oder zu rauben. ...

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13531459.html
                                                                                                       
               
Rios Rhythmus mit Samba, Sand und Sonne
Vom friedvollen Santa Teresa bis zur lebhaften Copacabana - Zwischen Weihnachten und Karneval ist Hochsaison in der brasilianischen Metropole   DIE WELT    07.01.05
Von Eberhard v. Elterlein
... Wohnungsfenster der Besserverdienenden an der Lagune sind vergittert. "Die Armen sterben vor Hunger, die Reichen vor Angst", schrieb einmal ein Journalist. Auch das ist natürlich Rio. ...
http://www.welt.de/print-welt/article362374/Rios-Rhythmus-mit-Samba-Sand-und-Sonne.html




                                   
Eingangsbereich einer "Gated Community", Mexico
Bild: Wikipedia
 https://upload.wikimedia.org/wikipedia/
commons/a/a0/Paradisevillagegatedcommunity.jpg
                                   

Aus Wikipedia, Gated Communities (engl.)

... Another criticism is that gated communities offer a false sense of security. Some studies indicate that safety in gated communities may be more illusion than reality, showing that gated communities in suburban areas of the United States have no less crime than similar nongated neighborhoods.[12]
A commentary in The New York Times specifically blames the gated communities for the shooting death of Trayvon Martin as the columnist states that "... gated communities churn a vicious cycle by attracting like-minded residents who seek shelter from outsiders and whose physical seclusion then worsens paranoid groupthink against outsiders."[13]

https://en.wikipedia.org/wiki/Gated_community


Zum Fall Trayvon Martin siehe auch 
http://guttmensch.blogspot.de/2013/05/sudstaaten-blues.html

"Nützlicher Partner im Kampf gegen den Terror"


Soll sich der Westen mit der syrischen Armee gegen den IS verbünden - mit jener Armee, die Fassbomben auf Zivilisten wirft? Das wäre nicht nur moralisch absurd.
Kommentar von Paul Anton Krüger
Süddeutsche Zeitung, 1.12.2015
http://www.sueddeutsche.de/politik/krieg-in-syrien-die-falschen-verbuendeten-1.2760927

Siehe auch
http://zettelmaus.blogspot.de/2015/12/ruckfall-in-die-vergeltungs-mentalitat.html
http://zettelmaus.blogspot.de/2012/02/schmusebilder.html

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Vom Presseportal der AfD

Pazderski: Anti-IS-Koalition nach Vorbild der Anti-Hitler-Koalition bilden
Berlin (ots) - Zu den Äußerungen von Frau Merkel, in Syrien den IS zu bekämpfen und gleichzeitig Assad stürzen zu wollen, erklärt das AfD-Bundesvorstandsmitglied Georg Pazderski:
"Das ist Gesinnungspolitik samt Realitätsverweigerung auf höchstem Niveau. Frau Merkel müsste eigentlich wissen, dass man den sogenannten IS ohne Assad und seine Truppen, aber auch der syrischen Opposition, nicht besiegen kann. Warum sollte man auch? Assad kann im Kampf gegen den Terror ein sehr nützlicher Partner sein. Schließlich kennt er sich in seinem eigenen Land am besten aus. Zum aktuellen Zeitpunkt seinen Sturz zu fordern, ist schlichtweg Unsinn. Die Zukunft Assads ist eine Frage für die Nachkriegsordnung Syriens. Ich habe den Eindruck, dass Frau Merkel nicht an einer ernsthaften Lösung dieses brisanten Problems interessiert ist.
Ich erinnere an die Anti-Hitler-Koalition, die sehr erfolgreich war, obwohl die einzelnen Koalitionäre vollkommen verschiedene Ideologien und Ziele vertraten. Genauso sollte es sich mit der Anti-IS-Koalition verhalten. Deutschland sollte mit Russland, den USA, Assad und der syrischen Opposition gegen den IS kämpfen und sich nicht fortdauernd mit unrealistischen, ideologiegesteuerten Strategien bei seinen Partnern unbeliebt machen. Merkel verfährt derzeit nach dem Motto 'Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass'. Das kann nicht funktionieren und schwächt den Kampf gegen den Terror."

http://www.presseportal.de/pm/110332/3208048

Paderski: "Auf allen Ebenen gedient"
(ehemaliger Oberst und Generalstabs-Offizier; will im AfD Bundesvorstand "den Beitrag bringen, dass ich für die Sicherheits- und Verteidigungspolitik einstehe")
https://www.youtube.com/watch?v=CAsQi6NiDXY




Insasse eines syrischen Gefängnisses unter der Regierung Assad. - Bildquelle: https://www.facebook.com/falkasim/photos/
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